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8. - 30.3.2010
Volkstheater Wien
Montag, 8. Mär 2010, 19:30
Mittwoch, 10. Mär 2010, 19:30
Donnerstag, 11. Mär 2010, 19:30
Freitag, 12. Mär 2010, 19:30
Sonntag, 14. Mär 2010, 19:30
Dienstag, 16. Mär 2010, 19:30
Donnerstag, 18. Mär 2010, 19:30
Freitag, 19. Mär 2010, 19:30
Sonntag, 21. Mär 2010, 15:00
Mittwoch, 24. Mär 2010, 19:30
Freitag, 26. Mär 2010, 19:30
Sonntag, 28. Mär 2010, 15:00
Dienstag, 30. Mär 2010, 19:30
SITZPLÄTZ
Kat. 1 EUR 45.-
Kat. 2 EUR 38.-
Kat. 3 EUR 32.-
Kat. 4 EUR 26.-
Liliom ist Türsteher im Café Rennbahn der Frau Muskat - und ein Strizzi,
roh, brutal, aber charmant. Alle Frauen liegen ihm zu Füßen. Auch die
kleine Julie verliebt sich in ihn, sehr zum Missfallen der eifersüchtigen
Muskat. Ein Streit eskaliert und endet mit der Entlassung Lilioms. Auch
Julie verliert ihre Stelle.
Im braven Familienleben angekommen, findet sich Liliom nicht zurecht.
Er liebt Julie und dennoch - er ist unfähig, seine Gefühle zu zeigen, und
schlägt sie. Als sie schwanger wird, verschärft sich die Situation, denn
er braucht dringend Geld. Ein Freund überredet ihn zu einem
Raubüberfall. Das Verbrechen scheitert jedoch kläglich, sein Komplize
entkommt, Liliom wird gestellt und bringt sich um, ehe er verhaftet
werden kann.
Im Jenseits erhält Liliom eine zweite Chance, etwas Gutes für Julie und
das gemeinsame Kind zu tun. Für einen Tag darf er zurück auf die
Erde ... Molnár siedelt seine Vorstadtlegende zwischen Märchen und
Volksstück, zwischen Sozialdrama und Prater-Seligkeit an. Bei ihm
schließt Brutalität Zärtlichkeit nicht aus und auch dem tiefsten Elend
begegnet er mit Witz und Humor. Liliom wurde 1909 in Budapest wenig
erfolgreich uraufgeführt. Erst in der Bearbeitung und Übersetzung von
Alfred Polgar, der das Stück aus dem Budapester Stadtwäldchen in den
Wiener Prater transferierte, begann 1913 dessen weltweiter Siegeszug.
Liliom wurde mehrfach verfilmt (u.a. von Fritz Lang 1934) und diente
Rodgers und Hammerstein als Vorlage für das Musical Carousel. „Jeder
hat schon einmal eine Schießbude im Stadtwäldchen gesehen. Erinnern
Sie sich daran, wie kindisch, wie komisch alle Figuren darauf dargestellt
sind? Der Jäger, der Trommler mit dem dicken Bauch, der
Knödelschlucker, der Kavallerist. Arme, schlechte Schildermaler malen
diese Figuren so, wie sie sich das Leben vorstellen. Ich wollte das Stück
auch in solcher Weise schreiben. Mit den Gedankengängen eines armen
Schaukelgesellen im Stadtwäldchen, mit seiner Fantasie und seiner
Ungehobeltheit." (Franz Molnár)
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Praterstraße 42, 1020 Wien
Tel.: 214-4411
Direkt U1 – Station Nestroyplatz
Veranstaltungsort: Volkstheater
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