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25.3.2010
17:00
Staatsoper Wien
SITZPLÄTZE
1. Aufzug
Siegfried ist bei Mime, dem Schmied, im Wald aufgewachsen. Als er
nach seinen Eltern forscht, erzählt ihm Mime von Siegfrieds Mutter, die
an seiner Geburt starb und lediglich das zerbrochene Schwert Notung,
das sein Vater im letzten Kampf trug, hinterließ. Als Siegfried wieder
einmal im Wald unterwegs ist, erscheint ein Wanderer, in dem man
Wotan erkennt, und fordert Mime zu einer Wissenswette heraus, die
dieser verliert. Vom Wanderer erfährt Mime außerdem, dass nur jener,
der das Fürchten nicht kennt, das Schwert Notung neu schmieden
könne. Mime weiß, dass es sich bei dieser Person um Siegfried handelt.
Mime verspricht Siegfried das Erlernen des Fürchtens im Kampf mit
dem Drachen Fafner. Insgeheim hofft er durch Siegfried den von Fafner
gehüteten Nibelungenring und den Nibelungenhort zu erlangen.
Siegfried gelingt es auf Anhieb, das Schwert Notung zu schmieden.
2. Aufzug
Vor der Drachenhöhle wacht Mimes Bruder Alberich. Der Wanderer, der
diesen aufsucht, kündigt ihm die Ankunft Mimes und Siegfrieds an.
Alberichs Versuch, Fafner zur Herausgabe des Ringes zu überreden,
schlägt fehl.
Siegfried tötet nach kurzem Kampf Fafner. Nachdem das Drachenblut
Siegfrieds Mund benetzt hat, versteht dieser die Sprache der Vögel. Ein
Waldvogel macht Siegfried auf Ring und Hort aufmerksam. Den wieder
herbei eilenden Mime, der Siegfried nach dem Leben trachtet, tötet er
mit dem Schwert Notung und folgt dem Waldvogel, der ihm von der
schlafenden Brünnhilde erzählt.
3. Aufzug
Der Wanderer weckt Erda und erklärt ihr, dass er zugunsten des jungen
Siegfried abdanken wolle. Doch der herbei eilende Siegfried behandelt
den Wanderer kaum anders als zuvor Mime. Er zerschlägt dem
Wanderer den Speer, an dem einst das Schwert von Siegfrieds Vater
Siegmund zerbrach, und bahnt sich den Weg zu einem Feuer
umloderten Felsen. Dort findet er die schlafende Brünnhilde, die er
erweckt. Beide erwachen in Liebe zueinander.
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